Drei Monate in Dixie: Reisetagebuch eines britischen Offiziers, April - Juli 1863 Arthur James Lyon Fremantle

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Kindle Edition

255 pages


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Drei Monate in Dixie: Reisetagebuch eines britischen Offiziers, April - Juli 1863  by  Arthur James Lyon Fremantle

Drei Monate in Dixie: Reisetagebuch eines britischen Offiziers, April - Juli 1863 by Arthur James Lyon Fremantle
| Kindle Edition | PDF, EPUB, FB2, DjVu, audiobook, mp3, RTF | 255 pages | ISBN: | 4.40 Mb

Um 15.00 Uhr kamen uns die ersten Verwundeten auf ihrem Wege nach hinten entgegen und ihre Zahl schwoll rasch an. Einige humpelten vorwärts, andere wurden von Sanitätstruppen auf Tragbahren oder in Ambulanzwagen befördert. Viele der Letzteren warenMoreUm 15.00 Uhr kamen uns die ersten Verwundeten auf ihrem Wege nach hinten entgegen und ihre Zahl schwoll rasch an.

Einige humpelten vorwärts, andere wurden von Sanitätstruppen auf Tragbahren oder in Ambulanzwagen befördert. Viele der Letzteren waren nahezu völlig entkleidet und trugen grässliche Wunden. Dieser Anblick, der jede Person, die ihn nicht gewohnt ist, bis aufs Mark erschüttern muss, beeindruckte die vorrückenden Truppen nicht im Geringsten. Man kann nicht bestreiten, dass sie vollkommen gelassen in die Schlacht ziehen: Sie zeigen weder Begeisterung noch Aufregung, sondern nichts als absoluten Gleichmut. Es ist dies das Resultat von zwei Jahren nahezu ununterbrochener Kämpfe.Als der 27-jährige Brite Arthur James Lyon Fremantle, Offizier der elitären Coldstream Guards, im Sommer des Jahres 1863 um eine Beurlaubung vom Armeedienst bittet, um als schaulustiger Tourist auf eigene Faust die konföderierten Staaten von Amerika zu bereisen, hätte er schwerlich einen geeigneteren Zeitpunkt wählen können: Der Amerikanische Bürgerkrieg (1861 - 1865) tritt in eine entscheidende Phase und während sich Fremantle ohne geplante Reiseroute, nur auf seine Intuition sowie seinen Status als englischer Gentleman vertrauend, von Texas bis nach Virginia quer durch die gesamten Südstaaten schlägt, erlebt er unter anderem die Ereignisse um die Belagerung der Stadt Vicksburg am Mississippi, die Schlacht von Gettysburg und die Einberufungskrawalle in New York.

Auf seiner Reise öffnet ihm sein Rang (und wohl auch die unausgesprochene Hoffnung der Konföderierten, seine Stimme werde bei Queen Victoria Gehör finden) Tür und Tor zu den höchsten Kreisen der militärischen wie zivilen Führung. So macht er die persönliche Bekanntschaft von Präsident Davis, Außenminister Benjamin und sämtlicher Armeekommandeure östlich des Mississippi, die ihm alle bereitwillig ihre Zeit widmen.Fremantles sorgfältig geführtes Reisetagebuch ist eine unschätzbare Informationsquelle über das alltägliche Leben in den kriegsgebeutelten, aber noch immer ungebrochenen Südstaaten in den bedeutsamen Sommermonaten des Jahres 1863.

Der Autor erträgt tagelange Fahrten in überfüllten Postkutschen, abenteuerliche Dampfschifftouren auf umkämpften Flussarmen, holperige Zugreisen auf katastrophalen Bahnstrecken und Ritte auf halbtoten Pferden mit britischer Langmut und erliegt dabei der rauen Romantik eines ungebändigten Landes, das dem klassenbewussten Engländer an jeder Station seiner Reise neue faszinierende Erlebnisse beschert.



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